Morbi in sem

Hallux valgus: Schonende Operation mit Minimal-invasiver Technik  

·       Der Hallux valgus betrifft viele Menschen. Die Erfahrung zeigt, dass ein erheblicher Anteil an Patienten durch die Fehlstellung einen Leidensdruck erfährt, welcher durch die Verwendung von Silikonspreizern, Hallux valgus Schienen und Einlagen nicht ausreichend gelindert werden kann. Leider zeigen uns zahlreiche Untersuchungen, dass die Fehlstellung nur durch eine Operation dauerhaft verbessert werden kann!

·       In Vergangenheit wurden zur Hallux valgus Korrektur Eingriffe mit verhältnismäßig großen Hautschnitten durchgeführt

Abbildung: Hautschnitte nach klassischer Hallux Korrektur (links) bzw. nach minimal-invasiver Operation

 

·       In der modernen Fußchirurgie gelingt es, durch minimal-invasive Eingriffe leichte und auch schwere Fehlstellungen zu korrigieren. Wesentliche Vorteile für den Patienten sind hierbei die schnellere Rehabilitation, die geringere Komplikationsrate (speziell hinsichtlich Wundheilungsstörungen) und die verbesserte Beweglichkeit der Großzehe.

Abbildung: Zwei Beispiele von Patienten mit einem initial beidseitigen, gleich ausgeprägtem Hallux valgus, wobei jeweils die rechte Seite mit der minimal-invasiven Technik korrigiert wurde. Die Bilder (links, Mitte) zeigen jeweils den Zustand 6 Wochen nach der Operation. Das Röntgenbild 6 Monate nach der Operation (rechts) zeigt die knöcherne Heilung mit einliegenden Schrauben

 

Details zur Operation und der Nachbehandlung

·       Operationsdauer: ca. 45 Minuten

·       Aufenthalt im Krankenhaus: 2 Nächte

·       Fadenzug: nach 2 Wochen

·       Belastung: Vollbelastung der Ferse im Verbandsschuh sofort möglich, nach 6 Wochen Vollbelastung im Konfektionsschuh erlaubt

·       Sportfähigkeit: ab 3. Woche Fahrradergometer (mit Verbandsschuh), Schwimmen; Vorfußbelastende Sportarten (z.B. Joggen) ab 10. Woche erlaubt

·       Schraubenentfernung: routinemäßig nicht nötig